Arbeitssieg gegen forschen Aufsteiger

 

Anlässlich des 14. Verbandsliga-Spieltags hatte der verlustpunktfreie Spitzenreiter aus Kaiserslautern den Aufsteiger HSG Dudenhofen-Schifferstadt, der nach einer bislang guten Saison im Tabellenmittelfeld ansässig geworden ist, in der heimischen Halle der Schillerschule zu Gast.

Die MSG ging leicht ersatzgeschwächt in die Partie, Trainer Mirko Schwarz musste auf Tormann Knut Huber, für den Dominik Forster aus der 2. Mannschaft im Kader stand, und Neuzugang Robert Popielarski verzichten. Kapitän Thomas Keilhauer stand zunächst aufgrund von Sprunggelenksproblemen nicht in der Anfangsformation.

Die HSG hatte sich vorgenommen, in der Barbarossastadt ohne Angst aufzutreten, was sie in der Anfangsphase auch gleich unter Beweis stellte.
Nach 13 Minuten traf Nils Bechtel per Siebenmeter zum 8:8-Ausgleich, die Zuschauer bekamen ein ausgeglichenes Spiel zu sehen.

Im Angriff zeigte die MSG eine annehmbare Leistung, aber besonders im Defensivverbund unterliefen dem Spitzenreiter ungewohnte Schwächen.
„Wir standen in der Abwehr vor allem in der ersten Halbzeit zu weit auseinander und haben zu viele Eins-gegen-Eins-Duelle verloren“, befand Mirko Schwarz.

Bis zur Pause blieb es ein enges Spiel, die Lauterer Handballer gingen durch den Treffer von Nicolas Rösler mit einer knappen 16:15-Führung in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte sich die MSG zunächst etwas absetzen. Wieder war es der junge Rösler, der die erste 4-Tore-Führung der Partie markieren konnte (22:18, 37. Minute). Als Rösler wenig später auch das 25:20 erzielte, schien die Partie vorentschieden zu sein.
Die Mannschaft von Siggi Oetzel kam jedoch erneut heran und glänzte vor allem durch das spielerische Element. Als HSG-Akteur Matthias Handrich zehn Minuten vor dem Schlusspfiff zum 27:27 traf, war die Begegnung plötzlich wieder offen.

In der Schlussphase setzte sich jedoch die individuelle Klasse der MSG, die in den letzten zehn Minuten wieder mit dem Selbstvertrauen eines verlustpunktfreien Tabellenführers agierte, durch. Top-Torjäger Nils Bechtel, der insgesamt elf mal erfolgreich war, erzielte vier der letzten acht Treffer für die Schwarz-Sieben, die am Ende aufgrund des zweiten Durchgangs auch verdient mit 35:31 gewann und sich somit die Punkte 27 und 28 ergattern konnte.

Mirko Schwarz fand nach der Partie anerkennende Worte für das Team von Trainer Siggi Oetzel: „Wir haben gegen einen besonders spielerisch sehr guten Gegner gespielt, der tatsächlich wie angekündigt ohne Angst aufgetreten ist. Der HSG bleibt nur zu wünschen, dass ihre Entwicklung so weiter geht.“

 

Es spielten:

Neumann, Forster (Tor)

Bechtel (11/2), Rösler (7), Blauth (5), Martin (4), Reis (3), Jeske (3), Keilhauer (2), Kötz, Kamyschnikow, Zimmer, Krick, Merkel

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